Umzug Checkliste

Zeitplan & Checkliste für Ihren Umzug

Ein Umzug sollte gut organisiert werden. Wann genau was zu erledigen ist, erfahren Sie in unserer Umzugs Checkliste. Am Ende dieser Seite können Sie die Checkliste als PDF downloaden und ausdrucken.

 

 So früh wie möglich

□ Neuen Mietvertrag sorgfältig prüfen, eventuell vor dem Unterzeichnen von einer Fachperson prüfen lassen.

□ Alten Mietvertrag frist- und formgerecht kündigen, aber erst, wenn ein neuer abgeschlossen ist

□ Schäden an der alten Wohnung frühzeitig der Verwaltung und der Haftpflichtversicherung melden.

□ Möbelstellplan anfertigen.

□ Übernahme bestehender Einrichtungsgegenstände in der alten und neuen Wohnung mit allen Beteiligten und der Verwaltung besprechen und schriftliche Vereinbarung über die Haftung aufsetzen.

□ Gesetzlichen Umzugstag (mind. 1 Tag) bei der Arbeitsstelle beantragen.

□ Zügelfirma Slavi Reinigungen und Umzüge GmbH beauftragen. Auftrag und genauen Termin schriftlich bestätigen lassen.

□ Selber zügeln: Geeignete HelferInnen engagieren. Passendes Mietauto buchen (bei Umzug zu begehrtem Termin besonders früh).

□ Reinigungsunternehmen mit Abnahmegarantie Slavi Reinigungen und Umzüge GmbH beauftragen. Auftrag, Pauschalpreis und genauen Termin schriftlich bestätigen.

□ Selber putzen: Geeignete HelferInnen engagieren.

□ Reparatur bedürftige Gegenstände in Reparatur geben, an die neue Adresse liefern lassen.

□ Abfall: Wohnung, Nebenräume, Garten entrümpeln; Abfuhr organisieren.

□ Garten in Ordnung bringen, wo diese Pflicht vertraglich festgelegt ist.

□ Schule/Kindergarten: Alte und neue Schulbehörde über geplanten Umzug informieren; eventuelle Übergangsprobleme besprechen.

□ Telefon: Meldung des Umzugs an Ihren Festnetzanbieter

□ Neue Einrichtungsgegenstände bestellen und an neue Wohnadresse liefern lassen. Aufträge und Liefertermine schriftlich bestätigen lassen.

□ Schlüssel kontrollieren, anhand Mietvertrag oder separatem Schlüsselverzeichnis.

 

Vier Wochen vor dem Umzug

Adressänderungen:

□ Bank / Postfinance

□ Elektrizitätswerk

□ Mieterinnen- und Mieterverband Ihrer Region

□ Gaswerk

□ Wasserwerk (Einfamilienhaus)

□ Einwohnerkontrolle ummelden (Frist beachten)

□ Sektionschef / Einheitskommandant (nur Wehrpflichtige)

□ AHV-Ausgleichskasse für Selbständige und Rentner

□ (Zahn-)Ärztin*Arzt

□ Arbeitsstelle

□ Schule/Kindergarten

□ Strassenverkehrsamt

□ Fahrzeugausweis/Führerausweis (Frist beachten)

□ Krankenkasse und Versicherungen

□ Steueramt

□ Zeitschriften-, Zeitungsabonnemente

□ Serviceabonnemente

□ Hauslieferdienste

□ Vereins-, Kurs-, Klubsekretariate

□ Post

□ Post-Nachsendeantrag: Formular bei der Poststelle

□ Adresse (wieder) sperren lassen (wenn Adressverkauf unerwünscht)

□ local.ch (Telefonbuch)

□ Versicherungen überprüfen, nötigenfalls Deckungs- umfang der Mobiliarversicherung anpassen; geänderte bauliche Verhältnisse melden, wo es die Police verlangt.

□ Dauerauftrag für Mietzins ändern

□ Neue Drucksachen und Stempel bestellen.

□ Tiefkühl- und Kellervorräte, Konserven, aufbrauchen. Prüfen, ob die Tiefkühltruhe am neuen Ort den passenden Stromanschluss hat.

□ Notvorrat aufbrauchen und am neuen Ort frisch anlegen.

□ Böden schützen: Wo am alten oder neuen Ort Böden gefährdet sind, rutschfeste Abdeckung vorsehen.

□ Mit Einpacken beginnen, Transportgut anschreiben, alles nach Inhalt und Zielort (Zimmernummern) beschriften.

 

Zwei Wochen vor dem Umzug

□ Kleine Reparaturen, für die die MieterInnen aufkommen müssen, jetzt vornehmen.

□ Verpackungsmaterial in ausreichender Menge beschaffen. –> Online Shop Slavi

□ Verpacken: Vorübergehend entbehrliche Gegenstände wie Bücher, Schallplatten, Ordner, Wäschevorrat, Kleider, Weinlager verpacken und nach Inhalt und Zielort (Zimmer) deutlich beschriften.

□ NachbarInnen, HauswartIn informieren (Benutzung von Zufahrt und Lift am Zügeltag sicherstellen).

□ Parkplatz für das Transportfahrzeug reservieren (bei öffentlichem Grund: bei der Polizei). Am alten und am neuen Ort.

□ Wohnungsabgabe: Einzelheiten mit der Vermieterin bzw. dem Vermieter besprechen. Bei Änderungen Transport- und Reinigungsfirma informieren.

 

Eine Woche vor dem Umzug

□ Essen: Letzte Mahlzeiten vor dem Umzug so planen, dass Schränke und Kühlschrank anschliessend leer sind.

□ Zerbrechliches Zügelgut (auch Flüssigkeiten) besonders deutlich kennzeichnen.

□ Gefährliches Zügelgut (Gifte) und Gegenstände (Waffen, Munition) separat aufbewahren und transportieren.

□ Möbel demontieren, wo dies nicht das Transportunternehmen macht. Kleine Metallteile, Schrauben usw. in Beutel schliessen und eindeutig anschreiben.

 

Letzte zwei Tage vor dem Umzug

□ Tiefkühler: Restinhalt des Tiefkühlers essen oder verschenken. Notfalls Kühlgut tiefstmöglich abkühlen, dick mit Zeitungen umhüllt oder in geeigneter Kühlbox transportieren. Tiefkühler am neuen Ort sofort in Betrieb setzen.

□ Wertgegenstände, Dokumente, Sammlungen gesondert verpacken und persönlich transportieren, eventuell zwischenlagern (Banksafe).

□ Pflanzen geeignet Im Winter am Umzugstag nicht giessen und vor Frost schützen.

□ Schranktüren und leere Schubladen mit Klebeband verschliessen oder mit Karton fest blockieren. Schlüssel abziehen und anschreiben.

□ Wer in Eigenregie zügelt: Mietfahrzeug am Vorabend abholen.

□ Parkplatz für das Transportauto am Vorabend des Umzugs Am alten und am neuen Ort.

□ Verpflegung, einschliesslich Getränke, für den Umzugstag vorbereiten. Umzugsteam nicht vergessen

□ Wichtige Utensilien: Werkzeug, Apotheke, Toilettenartikel (WC-Papier), Taschenlampe, Glühbirnen, Verlängerungskabel, Klebeband, Karton, Streichhölzer, Adressbuch, separat bereithalten und zuletzt einladen.

□ Putzmaterial und Müllsäcke ebenfalls separat bereitstellen.

□ Bargeld für Transport- und Reinigungsfirma bereithalten.

 

Am Umzugstag

□ Rutschfeste Schuhe und passende Kleider senken das Unfallrisiko.

□ Grössere Kinder sollten beim Umzug bestimmte Aufgaben erfüllen und ihre liebsten Sachen selber tragen dürfen.

□ Parkplatz für Zügelauto kontrollieren. Zugangswege freihalten.

□ Zügelteam auf zerbrechliche, empfindliche und gefährliche Gegenstände ausdrücklich hinweisen.

□ Zügelschaden: Sofort beim Entstehen von Mängeln vom Zügelunternehmen schriftliche Bestätigung verlangen.

□ Fahrzeug überlegt beladen: Zuletzt aufladen, was zuerst gebraucht wird. Kluges Stapeln kann viel Raum sparen. Empfindliche Gegenstände sichern.

□ Lampen: Am alten Ort einige angeschlossene Lampenfassungen mit Birnen zurücklassen. Am neuen Ort bei Tageslicht ausreichende Beleuchtung installieren.

□ Möbelstellplan gut sichtbar aufhängen. Zimmer der neuen Wohnung nummerieren.

□ Namensschilder an Briefkasten und Tür anbringen.

□ Zählerstände sicherheitshalber selbst notieren (Strom, Gas, eventuell Heizung und Warmwasser).

□ Wohnungsabgabe: Mit der Vermieterin dem Vermieter ein vollständiges Abgabe-Protokoll ausfüllen. Nur unterschreiben, was tatsächlich zutrifft.

□ Schlüsselrückgabe: Sie verkörpert die Wohnungsrückgabe. Anschliessend gibt es kein Zutrittsrecht mehr für die Auch nicht für Reparaturen oder Reinigungsarbeiten.

□ Wohnungsübernahme: Mit der Vermieterpartei ein vollständiges Übernahme-Protokoll ausfüllen. Nur unterschreiben, was tatsächlich zutrift.

 

In den ersten Tagen am neuen Ort

□ Zählerstände sicherheitshalber selbst notieren (Strom, Gas, eventuell Heizung und Warmwasser).

□ Schäden am Zügelgut innert drei Tagen schriftlich und eingeschrieben dem Transportunternehmen melden.

□ Nachträglich festgestellte Mängel: Alles genau ansehen und auf Funktionstüchtigkeit prüfen, der Verwaltung gegebenenfalls rasch und eingeschrieben eine Mängelliste zustellen.

□ Möbel richtig platzieren, nicht zu dicht an die Wand stellen; mindestens zwei fingerbreit Abstand (für die Luftzirkulation) beugen Feuchtigkeitsschäden Besonders gefährdet sind Aussenwände.

□ NachbarInnen: Persönliches Vorstellen erleichtert von Anfang an das Zusammenleben.

□ Einwohnerkontrolle: Innert Frist anmelden.

□ Kinder: Ein Schulwechsel kann Kinder sehr belasten; sie verdienen daher besondere Aufmerksamkeit: Mit ihnen die Umgebung erkunden, den sichersten Schul-/Kindergartenweg finden, die ersten Kontakte zu Nachbarskindern herstellen, allenfalls mit einem Willkommensfest zum gegenseitigen Kennenlernen organisieren.

□ Lokalzeitung: Häufig erleichtert die Lektüre der Lokalzeitung das Vertraut werden mit den neuen Begebenheiten.

 

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Quelle: Mieterinnen- und Mieterverband Deutschschweiz